Am 18. Februar trafen sich die besten jungen Debattierenden der Schulen in der Region, um beim Regionalfinale des bundesweiten Schulwettbewerbs „Jugend debattiert“ ihre rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Austragungsort war wie in den vergangenen Jahren das Katharineum zu Lübeck.

 

Die Konkurrenz auf regionaler Ebene war in diesem Jahr wieder sehr hoch. So hatten wir im Teilnehmerfeld sehr erfahrende Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe II, die bereits im Landes- und auch im Bundesfinale vertreten waren und ihr Können bravourös unter Beweis stellten. Es zeigte sich, dass Wettbewerbserfahrung und eine intensive Vorbereitung entscheidend für den Erfolg in den Debatten waren.

Unsere Schülerinnen und Schüler durften sich zuvor erstmals an der Stormanschule in einem Workshop mit dem Bundesfinalisten Ben Plaumann weiter schulen lassen und sammelten dabei neue Erkenntnisse und Erfahrungen, die sie für den Wettbewerb stärkten.

 

Die Themen umfassten erneut aktuelle Streitfragen beispielsweise zur Digitalisierung und die Nutzung von KI im Bildungswesen, zum Umweltschutz oder zu Finanzierungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen. Gute Sachkenntnisse und strukturiertes Denken waren bei den komplexen Themen besonders gefordert. Insgesamt haben die Schülerinnen und Schüler des Kopernikus Gymnasiums nicht nur als Debattanten sondern auch als Mitglied in der Jury tolle Leistungen erbracht.

 

Das Regionalfinale in Lübeck zeigte einmal mehr, wie wichtig sprachliche Bildung und eine gute Debattenkultur in der Demokratie für junge Menschen sind. Durch trainiertes Argumentieren, strukturiertes Denken und respektvollen Austausch erlangen Schülerinnen und Schüler wertvolle Kompetenzen, die weit über den Schulalltag hinausgehen und für den Erhalt der Demokratie in Zeiten von Polarisierung und Desinformation unerlässlich sind.