Der Schulwettbewerb Jugend debattiert startete am KGB nun in diesem Jahr in die zweite Runde. Unter dem Motto „Fair streiten – Zuhören – Gut Argumentieren“ stellten sich Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 für Altersgruppe I und der Jahrgangsstufe 10 für die Altersgruppe II der Herausforderung.

Jugend debattiert ist das größte privat finanzierte Programm zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Im Jahr 2022 nahmen insgesamt rund 1400 Schüler*innen in ganz Deutschland am Wettbewerb teil. Die Erst- und Zweitplatzierten vertreten dabei die jeweilige Schule im Regionalfinale, welches in diesem Schuljahr am 16.02.2023 in Lübeck stattfindet.

Wichtig ist: Debattieren kann jeder lernen!

Jugend debattiert trainiert zentrale Schlüsselkompetenzen, die für den Bildungsabschluss grundlegend sind: recherchieren, präsentieren und erörtern.

Am KGB erlernen die Schüler*innen im 9. Jahrgang durch geschulte Lehrkräfte im Fach Deutsch das Debattieren. Im Wettbewerb können die gewonnen Fähigkeiten schließlich erprobt und gefestigt werden. Doch bei Jugend debattiert geht es nicht nur um schulische Schlüsselkompetenzen. Bei Jugend debattiert geht es vor allem um das Herausbilden einer lebendigen und fairen Streitkultur, die wesentlich für den Erhalt der Demokratie ist und urteilsfähige Bürger*innen voraussetzt. Wer gelernt hat, andere Meinungen anzuhören, eigene Positionen zu beziehen und zu begründen und Argumente abzuwägen, kann mitreden und als mündiger Bürger teilhaben. Jugend debattiert fördert somit starke Persönlichkeiten, was ein zentrales Element unserer Schule ist.

Besonders starke Persönlichkeiten waren in diesem Jahr Victria Gar und Karl Staudt in der Altersgruppe I (Jahrgang 9), die sich zum Thema „Soll privates Silvester-Feuerwerk verboten werden?“ gegen Johanna Fuhlhage und Tjalda Glischinski durchsetzen konnten.

In der Altersgruppe II (Oberstufe) erlangten erneut Anton Laser und Henry Gausmann den ersten und zweiten Platz. Sie gingen als Sieger aus dem sehr vielseitigen und lebhaften Wettbewerb mit Emil Thode und Mattis Petersen zum Thema „Soll in Deutschland eine soziale Pflichtzeit eingeführt werden?“ heraus.

Wir freuen uns auf die Teilnahme am Regionalwettbewerb und richten noch einmal einen großen Dank an alle Beteiligte und mutigen Mitstreiter*innen, etablierte Jurymitglieder und engagierte Helfer*innen aus!

Caroline von Sobbe und Susann Laatsch

(Schulkoordinatorinnen für Jugend debattiert am KGB)