ERBEN ist ein performatives Forschungsprojekt, bei dem sich ausgewählte Hamburger Schulen in Zusammenarbeit mit dem Künstler*innen-Kollektiv wirvier und dem Fundus Theater mit dem Thema Erbe auseinandersetzen.

Finanziert wird das Projekt vom Projektfonds „Kultur und Schule“ und der ATTVETA Stiftung, sodass es für die Schüler*innen kostenlos ist.

 

Die Auftaktveranstaltung fand in der letzten Woche sowohl für den Kurs Darstellendes Spiel in Klasse 10 als auch für den im Ästhetischen Profil in Klasse 11 statt.

 

Dabei setzten sich die Schüler*innen mit konkreten und abstrakten Fragen auseinander: Erben, was bedeutet das für mich und mein weiteres Leben? Wie gehen wir mit unserem Erbe um?  Ist Erbe ein Privileg (Häuser, Geld, Zugehörigkeit) oder eine Last (Traumata, Hautfarbe, Klassenzugehörigkeit)?  Können wir ein Erbe verweigern? Und was (ver)erben wir mit unserem Planeten?

 

Mit diesen und vielen weiteren Fragen, die die Themen Erbe und gesellschaftliche Teilhabe betreffen, beschäftigen sich die Schüler*nnen der beiden Kurse von Frau Storch und Frau Tryggvason in den kommenden Wochen. Zunächst versuchen sie kursintern mit Performer*innen und Theaterpädagog*innen Szenen, Collagen, Bilder oder Ideen zu entwickelt. Später treffen sie auch auf Kurse anderer Hamburger Schulen und versuchen, gemeinsame Produkte zu erarbeiten.
In einer Abschlusspräsentation am 23. März 2023 im Fundus Theater in Hamburg werden die Ergebnisse an Schüler*innen anderer Klassenstufen „vererbt“, die dann im nächsten Jahr zum Thema Erben arbeiten werden.

Wir sind gespannt, was die kommenden Wochen an neuen Erfahrungen bringen werden und freuen uns auf den Austausch mit anderen Schulen und darüber, dass wir die Möglichkeit haben, an diesem Projekt teilzunehmen.

 

Sabine Storch und Kerstin Tryggvason